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Aug 08

/ nic.at News - 08.08.2019 08:48
Mit wenigen Klicks zur perfekten Domain?

Der Name einer Domain gilt als Aushängeschild für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen im Web. Egal, ob als Teil der E-Mail Adresse oder als Website: Die Domain ist stets präsent – und sollte gerade aus diesem Grund auch mit Bedacht gewählt werden. Um bei der Suche nach der passenden Domain zu helfen, gibt es online Domainvorschlagstools, die aber häufig unbrauchbare Vorschläge liefern und damit eher zur Verzweiflung als zu einer passenden Lösung führen. Woran scheitern diese bestehenden Tools, wie kann man sie verbessern und wie kommt man mit ein bisschen Kreativität und guten Tipps selber zum perfekten Domainnamen? Wie sieht überhaupt der Entwicklungsprozess aus?

 

Problem #01: Kontext
Eines der häufigsten Probleme: Domainvorschlagstools können in der Regel den Kontext nicht erfassen – was für den Menschen logisch erscheint, kann von Programen nicht so einfach erkannt werden: Denn wenn als Alternative zur bereits vergebenen Domain „hairgott.at“ etwa „hairjesus.at“ oder auch „chairgott.at“ vorgeschlagen wird, ist das zwar an sich ein kreativer Vorschlag, als Domain aber leider unbrauchbar. Das Problem? Das Programm versteht schlichtweg den Kontext nicht bzw. erkennt nicht, dass in diesem Fall „HairGott“ auch der komplette Name des Unternehmens ist. Es kommt nicht auf die Idee, den Namen durch Präfixe zu erweitern (z.B. „der-hairgott.at“, „mein-hairgott.at“) oder alternative Vorschläge aus dem Themenbereich Friseur, Hairstiling oder Haarpflege zu liefern.

Ein ebenfalls nicht seltenes Problem sind Eigennamen: Da das Programm hier nicht unterscheiden kann, kann es beispielsweise passieren, dass als Alternative zu „landwirt-müller“ „landwirt-bäcker“ vorgeschlagen wird.

Problem #02: Bindestriche
Die nächste Herausforderung für gängige Domainvorschlagstools ist das korrekte bzw. sinnvolle Einfügen von Bindestrichen. In vielen Fällen ist es schwierig, einzelne Worte korrekt zu trennen – in der Folge kann aus einem „Maxi Meier“ schon mal ein „maxim-eier.at“ und aus „federleicht.at“ plötzlich „feder-lei-cht.at“ werden. Übrigens: Wussten Sie, dass in der .at-Zone rund ein Drittel aller Domains zumindest einen Bindestrich beinhaltet?

Problem #03: Wortkombinationen
Extrem kreativ werden Domainvorschlagstools auch, wenn es darum geht, einer nicht mehr verfügbaren Domain wie „sandraschneider.at“ oder „kfzlackner.at“ zusätzliche Wörter oder Artikel hinzuzufügen: Alternativvorschläge wie „puresandraschneider.at“ oder auch „thekfzlackner.at“ klingen dann doch eher holprig, oder?

Lösung #1: Selbst kreativ werden
Sie möchten die Suche nach der perfekten Domain nun doch lieber selbst in die Hand nehmen? Wir haben auf unserer Website jede Menge Tipps und Tricks rund um die Domainsuche und sogar ein anschauliches Erklärvideo. Egal ob Bindestriche, Umlaute oder verschiedene Schreibweisen – einfach mal inspirieren lassen!

Lösung #2: Die Profis ans Werk lassen
Wer bei der Suche nach der Domain lieber doch auf Profis vertrauen möchte, wird bei unseren Registraren fündig. Viele unserer Partner bieten Beratung rund um Domains und eine maßgeschneiderte Domainstrategie an. Suchen Sie in unserem Partnerfinder einfach nach „Domain Consulting“ als Leistung.

Lösung #3: Auf das nic.at Domainvorschlagstool warten
Das nic.at R&D Team arbeitet bereits seit einigen Monaten an einem Domainvorschlagstool: Nach der intensiven Analyse vorhandener Domains (aktiv und gelöscht) mittels Data Processing wurden im nächsten Schritt spezielle Algorithmen verwendet, um diese Domains in einzelne Worte aufzuteilen oder in Umlaute umzuwandeln. „Aktuell ist es bereits möglich, für den Großteil der Anfragen sinnvolle Domains vorzuschlagen sowie Bindestriche und Umlaute einzufügen. Das ist einmal der erste Schritt, aber wir testen noch viele weitere Ideen“, so Alex Mayrhofer, Leiter der Abteilung „Research & Development“ bei nic.at. Auch künstliche Intelligenz wird dabei eingesetzt – zum Beispiel beim Trennen von Domainnamen in einzelne Worte, was bereits erstaunlich gut funktioniert. Ab Herbst soll es in einer Beta-Version auf www.nic.at einsatzbereit sein.