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Dec 05

/ nic.at News - 05.12.2019 09:25
10 Must-Haves für die Website

Bei der Erstellung einer Website gibt es eine Menge zu beachten – denn am Ende soll sie ja nicht nur optisch ansprechend sein, sondern auch der aktuellen Rechtslage und darüber hinaus gewissen technischen Standards entsprechen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die 10 Must-Haves für die eigene Website:

1. Domainname
Ein Unternehmen benötigt in der heutigen Zeit nicht nur einen soliden Businessplan, gute Ideen,Produkte und ausreichend Budget – sondern unbedingt auch einen aussagekräftigen Domainnamen. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie entscheidend der richtige Domainname zum Erfolg beitragen kann – sowohl für Unternehmen, als auch Vereine und Privatpersonen. Wir haben nicht nur allerlei Wissenswertes rund um Domains sowie Tipps & Tricks für die Domainwahl selbst sondern bieten mit dem .at-Domainfinder auch das ideale Tool, wenn es darum geht, passende Vorschläge für verfügbare Domainnamen zu erhalten.

2. User-freundliches Design
Auch, wenn ein ausgefallenes Design die Aufmerksamkeit des Website-Besuchers auf sich ziehen kann, macht es keinen Sinn, wenn sich dieser auf der Seite nicht zurechtfindet oder zu überladen ist. Deshalb müssen bei der Gestaltung einer Website stets der Kunde, seine Zielgruppe und dessen Bedürfnisse im Fokus stehen: Vor allem aus Unternehmenssicht sollte es das oberste Ziel sein, alle relevanten Informationen rund um das Unternehmen selbst sowie zu den angebotenen Leistungen und Produkten zu liefern. Außerdem sollte die Website beispielsweise über eine gute Struktur, einfache Navigation (= mit so wenig Klicks wie möglich zur gewünschten Information) und schnelle Ladezeiten verfügen.

3. Mobile Version bzw. Responsive Design
Mehr als die Hälfte aller User nutzt heutzutage das Internet mobil auf dem Handy oder Tablet: Das bedeutet in der Folge, dass die Website unbedingt auch für sämtliche Devices (Smartphone, Tablets etc.) optimiert sein muss – etwa, um unnötiges Scrollen am Handy, oder eine schlechtere Platzierung in Suchmaschinen als Konsequenz zu vermeiden. Deshalb sollte bereits bei der Entwicklung einer Website auf responsives Design geachtet werden (sowohl beim Design als auch bei der Programmierung.), denn manche Elemente müssen dabei auf mobilen Geräten anders dargestellt werden als bei der PC-Version.

4. Barrierefreiheit
Nicht alle Internetnutzer können gut sehen oder eine Maus bzw. Tastatur nutzen. Barrierefreiheit gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung, um es auch Menschen mit Einschränkungen zu ermöglichen, Websites optimal nutzen zu können. Entsprechende Maßnahmen sind z.B. der Einsatz von starken Kontrasten, eine einfache Menüführung, die Möglichkeit zur Vergrößerung der Schrift und das Hinzufügen sogenannter „alt-Texten“ bei Bildern, der beschreibt, was darauf zu sehen ist und gleichzeitig auch eine wichtige SEO-Maßnahme darstellt. Weiterführende Informationen und Maßnahmen können auf folgenden Webseiten abgerufen werden: Bei der Wirtschaftskammer Österreich oder der internationalen Vereinigung W3C (World Wide Web Consortium).

5. XML Sitemap
Sitemaps stellen sozusagen die „Landkarte der Website“ dar: Sie zeigen die Struktur eines Webauftritts, inklusive sämtlicher Verzeichnisse und Unterseiten. Während sie heute für den selbst eher eine untergeordnete Rolle spielt, da die Navigation deutlich eleganter gelöst werden kann als früher, ist sie vor allem wichtig für Suchmaschinen. Eine solche Sitemap kann im XML-Format etwa in der Google Search Console eingereicht werden, wodurch die Suchmaschine die komplette Website besser verstehen kann. Hat man Videos eingebaut, empfiehlt sich eine eigene Video-Sitemap, die Google & Co dabei hilft, anhand der Metadaten den Inhalt eines Videos auszulesen.

6. Impressum
Aus rechtlicher Sicht kommt man um ein Impressum nicht herum: Jede Website muss über ein solches verfügen, wobei es hier egal ist, ob es sich um den Onlineauftritt einer Privatperson oder eines Unternehmens handelt. Das Impressum soll auf jeder einzelnen Seite der Website sichtbar und von überall aus schnell erreichbar sein, weshalb empfohlen wird, es im Footer (am Seitenende) zu platzieren. Vorgeschriebene Inhalte für das Impressum sind für Unternehmen etwa der Name laut Firmenbuch, die Rechtsform, der Sitz und die Firmenbuchnummer. Alle Elemente, die das Impressum zwingend enthalten muss, sind in der Broschüre der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ersichtlich. Außerdem gibt es z.B. auf Firmenwebseiten.at einen Impressums-Generator für Österreich

7. Datenschutzerklärung inkl. Cookie-Hinweis
Seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine eigene Seite für die Datenschutzbestimmungen und Cookie-Richtlinie verpflichtend. Dort muss ersichtlich sein, welche Dienste auf der Website eingebunden sind (z.B. Google Analytics, Facebook-Login, Button zum Teilen auf Social Media Kanälen). Zusätzlich ist ein sogenannter „Cookie Notification Banner“ auf der Website zu platzieren, der nach einer aktiven Zustimmung des Website-Besuchers verlangt. Sind AGBs vorhanden, beispielsweise bei einem Onlineshop, so wird grundsätzlich empfohlen, diese auf der Website zu veröffentlichen.

8. SSL-Zertifikat
Das SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer) wird zur sicheren Übertragung von Website-Daten beim Aufruf durch den Browser eingesetzt. Das passiert mithilfe eines Protokolls zwischen Webserver und Client (Website-Besucher), das die Daten verschlüsselt. Beim Versand wichtiger Daten per E-Mail sollte dieses unbedingt SSL-verschlüsselt sein, um sicherzustellen, dass nur der tatsächliche Empfänger den Inhalt lesen kann. Das SSL-Zertifikat muss über den jeweiligen Hostinganbieter installiert werden – eine kostenlose Variante ist das Zertifikat von Let’s Encrypt.


9. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Damit die Website überhaupt erst einmal gefunden wird, ist es wichtig, diese für Suchmaschinen zu optimieren. Dabei sind sowohl technische als auch inhaltliche Grundlagen zu beachten, einige davon (XML-Sitemap, mobile Optimierung, user-freundliches Design) wurden hier bereits erwähnt. Besonders wichtig ist auch die Verwendung von Keywords: Sie sollten für jede einzelne Seite bzw. jeden Beitrag festgelegt werden und können einzelne Wörter oder Wortkombinationen sein. Um herauszufinden, ob ein Keyword ausreichend relevant ist, also ob es tatsächlich auch häufig bei der Suche im Browser verwendet wird, eignen sich Tools wie der Google Keyword Planner oder die Open-Source Variante Keyword Tool.

10. Social Media Integration
Soziale Medien sind längst nicht mehr nur eine Plattform, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, sondern vor allem ein nicht zu unterschätzendes Marketing-Instrument. User vertrauen mehr auf Bewertungen, Erfahrungen und Empfehlungen der eigenen Kontakte, was auch als „Consumer-Generated Content“ bzw. „electronic-Word-of-Mouth“ bezeichnet wird. Deshalb sollten entsprechende Buttons oder auch Plugins, wie etwa der Like- bzw. Sharebutton von Facebook oder der „Pin it“-Button von Pinterest, integriert werden.

 

Natürlich sind diese 10 Punkte nur eine Auswahl an Tipps – damit sind Sie aber auf alle Fälle auf dem besten Weg zu einem erfolgreichen Internetauftritt und haben die wichtigsten Punkte schon einmal berücksichtigt.