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Jul 24

/ nic.at News - 24.07.2020 06:56
KPMG-Studie zu Cyber Security in Österreich

Bereits zum fünften Mal hat KPMG die Studie „Cyber Security in Österreich“ durchgeführt. Diese bietet aktuelles Zahlenmaterial als Ergebnis einer Umfrage, an der sich 652 österreichische Unternehmen beteiligt haben. Gleichzeitig werden anhand der Ergebnisse aus den Vorjahren wichtige Trends abgeleitet. Die Studie 2020 steht ganz unter dem Motto „Das Jahr der Widersprüche“ und zeigt: Vorstellung und Realität klaffen in Cyber Security-Teilbereichen weit auseinander. Auch unser CEO und Leiter des CERT.at Robert Schischka sowie Stefan Lenzhofer als Leiter des Austrian Energy CERT kommen im Bericht zu Wort.

 

 

Die Auswirkungen von COVID-19

Dass das Jahr 2020 in die Geschichtsbücher eingehen wird, ist wohl unumstritten. „Die Digitalisierung wurde Österreichs Unternehmen quasi direkt vor die Haustür geliefert“ heißt es im Editorial der KPMG Partner. Die Folge war eine Transformation, die bei den meisten Unternehmen wohl mehrere Jahre in Anspruch genommen hätte – notgedrungen wurde Sie jedoch quasi über Nacht eingeführt. Die Notwendigkeit, rasch auf die Krisensituation reagieren zu müssen, führte in zahlreichen Unternehmen allerdings auch zu einem Umgehen des internen Kontrollsystems und wurde von Cyberkriminellen gezielt ausgenutzt. Die größten Gefahren im Remote-Homeoffice sind insbesondere schadhafte E-Mails und Schadsoftware.

Hochkarätige Diskussionsrunde

In unserer immer stärker vernetzten Welt ist das Thema Cyber Security ein ständiger Begleiter. Eine Möglichkeit, der Gefahr aus dem Netz entgegenzuwirken, sind die sogenannten CERTs. Für den Bericht wurden diese zu einer Diskussionsrunde geladen – dabei ging es unter anderem um die Rolle des CERT-Verbundes, die Aufnahmekriterien und nicht zuletzt auch um die Auswirkung der COVID-19 Krise auf die Arbeit des CERTs.


Robert Schischka
Leiter CERT.at & CEO nic.at

 

„Der regelmäßige, persönliche Austausch im CERT-Verbund oder im Austrian Trust Circle schafft Vertrauen und die Basis für eine gute Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.“

"Nüchtern betrachtet bin ich der Überzeugung, dass gezielte Attacken unabhängig von Krisenzeiten ablaufen. Auf die allgemeine Malware-Verteilung hat die derzeitige Krise aber einen großen Einfluss.“

Stefan Lenzhofer
Head of Austrian Energy CERT


  Die spannendsten Fakten

74 % der Cyberattacken fallen in die Kategorie „Phishing“
27 % der befragten Unternehmen waren in den letzten 12 Monaten Opfer einer Cyberattacke
60 % suchen nach einem Angriff nach Schwachstellen in den Systemen
69 % investieren in Awareness und Security Monitoring zum Schutz vor Angriffen
77 % wünschen sich mehr Unterstützung vom Staat

 

Die ausführliche Cyber Security Studie mit zahlreichen Berichten, Interviews und Fakten finden Sie hier zum Download.

Quelle: KPMG Security Services GmbH