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.at-Zone gewinnt am Domain-Sekundärmarkt an Bedeutung: Wert von .at-Domains im 1. Quartal 2010 um ein Drittel gewachsen
Montag, 10. Mai 2010

Domains mit der Endung .at werden am Sekundärmarkt – also am Markt für bereits registrierte Domains – immer beliebter. Im ersten Quartal 2010 erlebte der Handel mit .at-Domains gegenüber dem letzten Quartal 2009 einen unglaublichen Wertzuwachs. Kostete eine Domain mit der Endung .at, .co.at oder .or.at im letzten Quartal 2009 im Schnitt noch EUR 691, stieg der Handelspreis zu Beginn 2010 auf EUR 1.034. .at war somit nach .fr die zweitteuerste gehandelte Top Level Domain. Und .at liegt im Trend: Domains werden immer mehr zur Wertanlage.

Der Handel mit Domains auf dem Sekundärmarkt – dem Marktplatz für bereits registrierte Domains – boomt. Denn: Viele gute Domainnamen wurden schon registriert und sind somit nur mehr über den Handel zu erwerben. Laut der Domainhandelsbörse Sedo wurden noch nie zuvor in einem Quartal so viele Transaktionen abgeschlossen – 11.942 an der Zahl. Das Rekord-Handelsvolumen der Sedo GmbH lag bei unglaublichen EUR 16,5 Millionen.

.at setzt Höhenflug fort

.at-Domains trotzten nicht nur 2009 der globalen Wirtschaftskrise, sondern verzeichneten gleich zu Beginn des Jahres 2010 einen kräftigen Wertzuwachs am Sekundärmarkt. Der durchschnittliche Wert einer .at-Domain wuchs im 1. Quartal 2010 im Vergleich zum letzten Quartal 2009 um ein Drittel – von EUR 691 auf EUR 1.034. Dies geht aus dem neuesten Quartalsreport der weltweit größten Domainhandelsplattform Sedo hervor. „Wir wissen, dass sich .at als starke Marke etabliert und wertmäßig konstant zugelegt hat. Der große Quartalssprung ist eine weitere Aufwertung der .at-Domain und spiegelt bis zu einem gewissen Grad auch die Beliebtheit des Gutes wieder“, erklärt Richard Wein, Geschäftsführer der österreichischen Domainregistrierungs- und verwaltungsstelle nic.at.

.fr weiterhin an der Spitze

Im Vergleich mit anderen Länder-Domains liegt .at im Median-Vergleich sogar an zweiter Stelle hinter .fr. Die französische Länder-Domain sticht dabei mit einem Durchschnittspreis von EUR 7.934 klar hervor. Bei den generischen Top Level Domains hält sich .com unverändert an der Spitze. Der durchschnittliche Wert einer .com-Domain lag im Q1 2010 bei EUR 1.700. Die teuerste über Sedo gehandelte Domain im 1. Quartal war poker.org mit einem Kaufpreis von EUR 1 Million. Die Folge der wertmäßigen Schwankungen am Domainmarkt: Immer mehr Menschen nutzen gute Domainnamen auch als Anlageobjekt. Domainbesitzer können bei Investition in die „richtige“ Domain vom sich verändernden Marktpreis profitieren.

Weiteres Informationsmaterial und Statistiken finden Sie in der brandneuen Ausgabe des .at-Reports, dessen Schwerpunkt in dieser Ausgabe auf dem Handel mit Domains liegt.

Zu finden unter:
http://www.nic.at/uebernic/aktuelles/at_report/

Rückfragehinweis:

Richard Wein
Geschäftsführer nic.at
Tel: 0662/4669-14
gfnic.at Mailto Link



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