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.at-Domains auf Höhenflug: 500.000 registrierte Domains
Donnerstag, 30. März 2006

Gute Noten im Europa-Vergleich – Starke .at-Zone soll 2006 noch einmal um 150.000 Domains wachsen

Die .at-Zone hat die Halbe-Millionen-Marke erreicht – die 500.000ste .at-Domain wurde registriert, gab heute nic.at, die Registrierungsstelle für alle .at-Domains, stolz bekannt: Damit liegt Österreich im europaweiten Vergleich der Domainzahlen pro Einwohner im guten Mittelfeld – noch vor Ländern wie Finnland, Italien oder Frankreich. „Das starke Wachstum der .at-Zone ist auf ein stärkeres Bewusstsein der österreichischen Internet-User hinsichtlich der Möglichkeiten einer Domain – wie die eigene Identität im Web, eine persönliche E-Mail-Adresse, der Schutz von Produkt- und Markennamen – zurückzuführen“, sagt nic.at-Geschäftsführer Richard Wein.

Auch im Europa-Vergleich nach absoluten Domainzahlen – unabhängig von der Einwohnerzahl – schneidet das kleine Land Österreich mit Platz 8 durchaus positiv ab. Spitzenreiter sind hier Deutschland, Großbritannien und Niederlande. Kleiner Trost für PISA-Test-beschämte Österreicher: Die bei der Bildung so hoch gelobten Finnen, setzen bei der Domain-Vergabe auf staatliche Vergabe. Effekt: Das System ist zäh, .fi-Domains „vom Amt“ legen deutlich schwächer zu als die flexible .at-Zone. „Die Zahlen zeigen, dass wir mit unserem liberalen, unternehmerischen Vergabesystem und unserer vollautomatischen Rund-um-die-Uhr-Registrierung auf dem richtigen Weg sind“, so Wein.

.at-Zone wächst stark und stetig – seit 2000 mehr als verdreifacht
Die Domainverwaltung in Österreich startete 1988, die ersten 10 Jahre wurde die Topleveldomain .at von der Universität Wien verwaltet. 1997 wurden die ursprünglich streng geregelten Vergaberichtlinien liberalisiert, 1998 übernahm nic.at die Registrierung und Verwaltung der .at-Domains. Gab es Ende 1998 gerade einmal knapp 30.000 .at-Domains, lag die Zahl Ende 2000 bereits bei rund 160.000. Und jetzt ist die 500.000er-Marke gefallen. „2006 sollen noch über 150.000 neue .at-Domains dazukommen“, so Wein. Für den nic.at-Geschäftsführer ist „die .at-Zone nicht nur für Österreicher, sondern für den gesamten deutschsprachigen Raum ein attraktives Angebot. Ist etwa der Wunsch-Domainname für .de schon vergeben, nutzen viele die Alternative .at.“

Tourismusgebiete und Hauptstadt Wien als Domain-Wachstumsmotoren
Interessant ist die Verteilung der .at-Domains innerhalb Österreichs (siehe Grafik) – „Nachholbedarf“ hat beispielsweise die Steiermark. Tourismusgebiete und die Hauptstadt Wien zeigen sich als „Domain-Wachstumsmotoren“.

.at ist nicht nur Österreich: Der Anteil deutschsprachiger .at-Domain-Inhaber liegt bei über 95% - 77,35% der .at-Besitzer wohnen in Österreich, 16,19% stammen aus Deutschland, 1,65% aus der Schweiz, 2,59% aus anderen EU-Ländern und 2,22% sind in Nicht-EU-Ländern beheimatet. Der Großteil der .at-Domains (94,91%) entfällt auf die Topleveldomain .at. Die restlichen 5,09% teilen sich .co.at und .or.at.

Weitere Zahlen und Grafiken zur Domainentwicklung in Österreich finden Sie unter www.nic.at/uebernic/statistiken

Rückfragehinweis
Richard Wein, nic.at-Geschäftsführer
Tel.: 0662/4669-14
gf@nic.at



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