
Das Domain Name System (DNS) ist unabdingbar, damit im Internet eine gewünschte Webseite erreicht werden kann und E-Mails ihren Weg zum Empfänger finden. Mittels DNS werden Namen in IP-Adressen bzw. IP-Adressen in Namen (Domains) übersetzt.
Die Identifizierung von Computern im Internet erfolgt über IP-Adressen. Diese bestehen aus Zahlengruppen, die durch Punkte getrennt sind (z. B. 131.130.1.11). Aus technischer Sicht reichen die IP-Adressen aus, um Webseiten zu adressieren und E-Mails zu verschicken. IP-Adressen sind aber nicht benutzerfreundlich, da sie nur schwer zu merken sind und keine Zusatzinformationen enthalten.
Daher wurde eine Namensstruktur eingeführt, die die Navigation im Internet vereinfacht - das Domain Name System (DNS).
Beim DNS handelt es sich um ein hierarchisches, dezentrales System zur Verwaltung von Namen, das die Verantwortlichkeiten verteilt und die Eindeutigkeit der Namen sicherstellt. Das gilt sowohl für IP-Adressen als auch für DNS-Namen. Dies geschieht durch eine baumartige Struktur des Namensraumes. Die Wurzel des Baumes ("root") verzweigt in verschiedene Teiläste, die Top Level Domains (TLD). Diese wiederum unterteilen sich in weitere Äste, die Second Level Domains.

Die internationale Organisation ICANN
(Internet Corporation For Assigned Names and Numbers) ist zuständig für die Root-Ebene des DNS und koordiniert die Verwaltung der zugehörigen Root-Nameserver. Die Verantwortung für die Verwaltung der länderbezogenen Top Level Domains liegt bei den Organisationen, die dafür von der lokalen Internet Community eingerichtet wurden - in Österreich ist dies die nic.at.