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FAQ

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Technische Fragen

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Wie lauten die technischen Standards für einen .at-Domain-Namen?

Ein Domain-Name darf Buchstaben ("a-z"), Ziffern ("0-9") und Bindestriche ("-") sowie die durch die IDN hinzugekommenen Zeichen enthalten. Zwei Bindestriche hintereinander an dritter und vierter Stelle des Domain-Namens sind nicht erlaubt. Der Name muss mindestens einen Buchstaben enthalten und darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.

Länge:

Domain-Namen unter .co.at und .or.at: mindestens ein Buchstabe (z.B. t3.co.at und s.or.at),
Domain-Namen unter .at: mindestens drei Zeichen. Maximale Länge: 63 Zeichen.

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Welche Zeichen sind bei Domain-Anträgen prinzipiell erlaubt?

Groß- und Kleinbuchstaben von A-Z, Ziffern 0-9, sowie !\$\%\&\/\(\)\=\+\*\#\-\.\,\;\:\_\s\@\[\]\{\}\<\>\|\"\'\?. Beachten Sie aber, dass dies nur ein Mindest-Standard ist. Bei einzelnen Feldern (Domain-Name, E-Mail-Adresse usw.) müssen besondere Bestimmungen berücksichtigt werden.

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Was sind technische Ablehnungsgründe für einen Domain-Antrag?

Es gibt verschiedene Ablehnungsgründe: Fehler im Antrag selbst (unvollständige Feldbezeichnungen, fehlende Pflichtfelder, ungültige Version etc.), ungültige Domain-Namen, falsche Eingabeformate, unerlaubte Zeichen. Der häufigste Ablehnungsgrund ist jedoch die fehlerhafte Nameserver-Konfiguration. Nähere Informationen zum Antragscheck und zur Nameserver-Konfiguration finden Sie hier.

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Soll ich Anträge für eine Domain mehrmals schicken?

Nein, es genügt ein Antrag pro Domain. Mehrere Anträge für dieselbe Domain bewirken nur Fehlermeldungen. Die Bearbeitung wird weder schneller noch effizienter, sondern erfolgt automatisch der Reihenfolge nach. Abhängig von Mail-Queues und der Anzahl der gerade beantragten Domains kann eine (positive) Erledigung Ihres Antrags einige Zeit in Anspruch nehmen. Ihr Antrag wird aber auf jeden Fall bearbeitet und geht nicht verloren.

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Was sind Objects?

Ein Object ist ein Datensatz, der entweder zu einer Person oder einer Domain gehört. Man unterscheidet also zwischen Person Objects und Domain Objects. Bei Person Objects sind z. B. Name der Person, Adresse, Telefon, E-Mail etc... erfasst. Domain Objects enthalten die technischen Informationen zur Domain sowie die mit der Domain verknüpften Personendaten (durch Handles).

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Was ist ein Domain-Object und wie sieht es aus?

Das Domain-Object beinhaltet den Domain-Namen und die dazugehörigen Inhaber-, Kontakt- und Nameserverdaten. Die Kontaktpersonen können in Form von Handles eingegeben werden.

Beispiel:

domain:
descr:[organization]:
descr:[name]:
descr:[street address]:
descr:[postal code]:
descr:[city]:
descr:[country]:
descr:[phone]:
descr:[fax-no]:
descr:[e-mail]:
admin-c:
zone-c:
tech-c:
nserver:
remarks:
nserver:
remarks:
notify:
source: AT-DOM

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Was ist ein Billing Object und wie sieht es aus?

Ein Billing Object enthält die Daten des Rechnungsempfängers. Sofern vorhanden, sollten auch die nic.at-Kunden-Nummer (kein Handle!) und die UID-Nummer eingetragen werden.

Beispiel:

customer-no:
organization:
organization:
division:
name:
name:
street address:
postal code:
city:
country:
phone:
phone:
fax-no:
mobile-phone:
e-mail:
UID:

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Was ist ein Person Object und wie sieht es aus?

Ein Person Object enthält Daten der Personen (Inhaber oder Kontaktpersonen z. B. admin-c) für eine Domain. Die Personen werden über Handles eindeutig identifiziert.

Beispiel:

PERSON OBJECT
personname:
organization:
status:
street address:
postal code:
city:
phone:
fax-no:
e-mail:
nic-hdl:
source: AT-DOM

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Wie oft werden die nic.at-Nameserver reloadet?

4 Mal pro Tag, und zwar um 10.00, 13.30, 17.30 und 22.00 Uhr (MEZ).

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Was bedeutet IDN?

IDN steht für „Internationalized Domain Name“. Darunter wird ein Standard verstanden, der auch andere als die bisher erlaubten ASCII-Zeichen (die 26 lateinischen Buchstaben, die zehn Ziffern 0 - 9 und den Bindestrich) in Domais ermöglicht. Welche zusätzlichen Zeichen bei der Einführung von IDN erlaubt werden, wird von der jeweiligen Registry festgelegt.

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Was ist der „ACE-String“?

Da im Domain Name System (DNS) weiterhin nur die bisher schon erlaubten Zeichen zur Adressierung verwendet werden dürfen, müssen alle IDNs in eine Zeichenkette umkodiert werden, die nur noch diese erlaubten ASCII-Zeichen enthält.Der IDN wird in mittels der Punycode-Vorschrift in eine Zeichenkette umgewandelt, die nur noch ASCII-Zeichen enthält (siehe dazu RFC 3492 External Link). Dieser ACE-String (für ASCII-Compatible Encoding) enthält ein Präfix, das anzeigt, dass es sich bei der folgenden Domain um einen IDN handelt. Dieses Präfix ist vier Zeichen lang: "xn--". Daneben muss kodiert werden, welche Nicht-ASCII-Zeichen vorkommen und an welcher Stelle im IDN sie stehen. Diese Kodierung ist wiederum mehrere Zeichen lang. Dazwischen stehen dann noch die Buchstaben, die nicht extra kodiert werden müssen, da sie auch bisher schon erlaubt waren.

Beispiele:

IDN:                ACE-String:
österreich.at   xn--sterreich-z7a.at
bücher.at        xn--bcher-kva.at
äöü.at             xn--4ca0br.at

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Wie hoch sind die Kosten einer IDN?

Für IDNs fallen die gleichen Kosten an wie für „normale“ Domains. Aktuelle Preise und Infos zur Verrechnung finden Sie hier.

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Welche zusätzlichen Zeichen sind erlaubt?

Seit der Einführung von IDN stehen 34 zusätzliche Zeichen zur Verfügung. Dies sind die Kleinbuchstaben des ISO 8859-1-Zeichensatzes sowie die drei Zeichen œ, š und ž aus dem Unicode Zeichenbereich Latin Extended-A. Eine Liste der neuen Zeichen ist  hier  zu finden.

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Sind Zeichen wie „&“ oder „€“ in den neuen Zeichen enthalten?

Nein, die Verwendung dieser Sonderzeichen in Domains ist auch nach Einführung von IDN nicht möglich. Eine Liste der neuen Zeichen finden Sie hier.

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Was ist die maximale / minimale Zeichenlänge einer IDN?

Die Länge des Domain-Namens muss mindestens 3 und darf maximal 63 Zeichen betragen. Zu beachten ist, dass sich die maximale Länge auf die kodierte Form der IDN bezieht (ACE-String), die minimale Länge auf die IDN an sich.

Beispiel:

IDN:  Länge: ACE-Länge (= kodierte Form):
ä        1          7
ää      2          8
ääö    3          10

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Wie kann ich die IDN in den ACE-String umwandeln?

Für die Umwandlung der IDN in den ACE-String ist ein sogenannter Konverter notwendig. Ein Konverter ist auf der nic.at-Homepage der nic.at hier  zu finden.

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Welche Browser unterstützen bereits IDN?

Zurzeit unterstützen erst wenige Browser oder E-Mail-Programme die Interpretation von IDN. Es ist jedoch davon auszugehen, dass viele Hersteller ihre Programme im Laufe der Zeit IDN-fähig machen werden.  Hier ist eine Liste der Browser, die IDN unterstützen, zu finden.

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Können IDNs in Nameservern eingetragen werden?

Nein! In Nameservern sind nur Bezeichnungen zulässig, die aus den bisherigen erlaubten ASCII-Zeichen bestehen. Es muss also der ACE-String eingegeben werden, nicht die dazugehörige IDN.

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Was sind ASCII-Zeichen?

ASCII steht für „American Standard Code for Information Interchange“ (Amerikanischer Standardcode für den Informationsaustausch). ASCII ist der am häufigsten verwendete Zeichensatz für die binäre Darstellung von Daten.

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Können die neuen Zeichen auch beim Domain-Inhaber verwendet werden?

Nein! Die neuen Zeichen sind ausschließlich in Domain-Namen verwendbar.

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